Projekte

Rotkreuzdose

Der Stadtseniorenrat Biberach hat die Idee einer Notfalldose aufgegriffen, in der relevante Daten der Hausbewohner aufbewahrt werden. Im Notfall können Rettungskräfte ohne Zeitverlust auf diese Daten zugreifen. Die Idee stammt aus England, wo bereits  5 Mio.  Haushalte mit einer Rettungsdose ausgestattet sind. Eine geniale Idee, die Rettungsdose im Kühlschrank zu verwahren: Dieser ist in jedem Haushalt vorhanden und leicht zu finden. Aufkleber an der Innenseite der Wohnungstür und am Kühlschrank selbst erleichtern das Auffinden. Das Deutsche Rote Kreuz Biberach ist sofort in das Projekt eingestiegen und übernimmt die deutschlandweite Verteilung der „Rotkreuzdose“, wie die Dose heißt, über die Kreisverbände. Es sind bereits über 200.000 Rotkreuzdosen in Deutschland im Einsatz. Die Dosen werden zum Selbstkostenpreis von 2,50€ im Biberacher Rathaus und im Ochsenhauser Hof ausgegeben.
weitere Infos hier.

Notfallbogen für Menschen mit Demenz, Behinderung oder psychischer Belastung

Das Datenblatt, das in die Rotkreuzdose eingelegt wird, ist für Menschen mit Demenz, Behinderung oder psychischer Belastung oft nicht ausreichend. Für diese Personengruppe hat Michael Wissussek, Vorsitzender des Kreisseniorenrates Biberach, in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Biberach einen speziellen Notfallbogen entwickelt. Sie finden den Notfallbogen hier.    

Notfallkarte

Der Stadtseniorenrat Biberach hat eine Notfallkarte entwickelt, die er auf der Messe-aktiv50plus am 21.4.2014 erstmals ausgegeben hat. Ab sofort sind die Notfallkarten im Rathaus Biberach an der Bürgerinformation kostenlos erhältlich. In diesen Karten im Scheckkartenformat können Daten eingetragen werden, die im Notfall wichtig, evtl. sogar lebenswichtig sein können.

Neben den Personalien sind folgende Angaben möglich:     

Wer soll im Notfall benachrichtigt werden?
Liegt eine chronische Krankheit vor?
Gibt es Besonderheiten, die zu beachten sind, z.B. Dialyse, Herzschrittmacher, nächtliche Sauerstoffgabe etc.
Welche lebensnotwendigen Medikamente benötigt der Karteninhaber?
Liegen Allergien vor?
Name und Telefonnummer vom Hausarzt vervollständigen die Angaben.

Der Stadtseniorenrat empfiehlt, die Karte stets in der Brieftasche oder im Geldbeutel bei sich zu tragen. Sie stellt eine wichtige Ergänzung zur Vorsorgemappe dar, die der Stadtseniorenrat 2012 entwickelt hat und von der inzwischen 27 000 Exemplare im Landkreis in Umlauf sind. Auch die Vorsorgemappe kann im Rathaus Biberach für 1,50€ pro Exemplar erworben werden.

Seniorenwegweiser „Älter werden in Biberach“

Vorsorgemappe

Der Stadtseniorenrat hat eine Vorsorgemappe, bestehend aus 30 DIN A 4-Seiten, erarbeitet. In dieser Mappe können ältere Menschen wichtige Daten zu ihrer Person, ihrer Wohnung, Arzt, Versicherungen, Bestattungswünschen etc. eintragen. Für den Anhang hat der Arbeitskreis „Vorsorge treffen“ Formulare für Vorsorgende Verfügungen samt Erläuterung eingefügt. Die Patientenverfügung – der Vordruck stammt vom Bundesministerium – entspricht auch in älteren Ausgaben der Vorsorgemappe dem Urteil des BGH vom 06.07.2016 – XII ZB 61/16

Die Vorsorgemappe kann hier geöffnet oder herungtergeladen werden.

Altersleitbild der Stadt Biberach

Als eine der wenigen deutschen Städte verfügt die Stadt Biberach über ein Altersleitbild, das die Ziele der Biberacher Seniorenpolitik vorstellt. An diesen Zielsetzungen wird kontinuierlich gearbeitet.

Der Flyer kann hier heruntergeladen werden.

Bestandsaufnahme der Biberacher Angebote für Senioren

Kurzbeschreibungen der Pflegeheime in Biberach und der näheren Umgebung:

Die Kurzbeschreibungen werden vom Stadtseniorenrat Biberach nach den Angaben der Pflegeheime zusammengestellt und alle zwei Jahre aktualisiert. Sie sind untereinander vergleichbar und werden durch die Checkliste ergänzt. Die Kurzbeschreibungen stellen eine Hilfestellung für Senioren und ihre Angehörigen dar, um ein für sie individuell passendes Heim inBiberach oder der näherein Umgebung zu finden. Kurzbeschreibungen liegen vor von den Pflegeheimen in Biberach, Mittelbiberach, Warthausen, Eberhardzell und Schemmerhofen.

Bürgerheim
Jordanbad
Haus am Gigelberg
Schlosspark Warthausen
St. Klara Schemmerhofen
Josefspark Eberhardzell
Wohnpark am Rotbach, Mittelbiberach
Checkliste für Pflegeheime in Biberach und der näheren Umgebung

Alterssimulation

Der Stadtseniorenrat führt zusammen mit dem Seniorenbüro Altersschulungen durch mit dem Ziel, die verschiedensten Institutionen für die Situation und die Bedürfnisse der älteren Menschen zu sensibilisieren. Dafür wird ein Alterssimulationsanzug, aber auch Rollatoren, Rollstühle und andere Hilfsmittel eingesetzt, mit deren Hilfe verschiedene Alterserkrankungen simuliert werden können. In den letzten  Jahren wurden über 200 Personen geschult, vorwiegend aus der Stadtverwaltung, aber auch Personal aus Pflegeheimen, Wohnberatung, Busfahrer und Polizisten.